Aktuelle Ausgabe (2):
(#21) Literatur von Nichtmuttersprachlernneni


Dieses Heft versammelt Texte von Autorennni, die im Deutschen auf die eine oder andere Weise als in einer Fremdsprache schreiben. Teils sind die literarischen Texte von Kommentaren oder Statements begleitet, die die Autorennni auf Bitte der Herausgeberin über ihr konkretes und persönliches Verhältnis zur deutschen Sprache verfassten. Es gibt Momente des Spiels und Momente des Kampfs, der Befremdung, der Annäherung, der Objektivität. In literarischen Texten entfalten heteronormative Schreibweisen ihre Wirkungen, die im Rahmen von Unterricht und Alltag nichts weiter dürfen als korrigiert zu werden, und zeigen, wieviel Grund man auch hätte, und wieviel Möglichkeiten, ganz anders zu schreiben. Es ist eine berauschend vielfältige Ausgabe entstanden, sodass man sie fast auch Ausschank, Ausflucht, Aussicht oder Ausgang nennen könnte.

Die Beiträge stammen von: Catharina Blaauwendraad, Alexandru Bulucz, Paul-Henri Campbell, Tomer Dreyfus, Mátyás Dunajcsik, Binswanger Friedman, P.B. Fuchs, Franziska Füchsl, Dmitrij Gawrisch, Andreas Huber, Mark Kanak, Dariia Kuzmych, Emma Lee, Zoltán Lesi, Mai Muramoto, Mehdi Moradpour, Alexndra Pazgu, Ovid Pop, Ibrahim Rahimi, Dragica Rajcic Holzner, Elena Rajeshvari, Michael Richardt, Jayrome C. Robinet, Tibor Schneider, Zoracn Terzić Kinga Tóth, Alexandra Turek, Lea Maria Uría, Linda Veldman, Anna Vologuyeva und Jun Yang.
Herausgegeben von Ann Cotten.

Auch diese aktuelle Ausgabe ist ab sofort erhältlich.










 
Aktuelle Ausgabe: (#20) Gastrosophie

Essen, schon im Paradies eine Angelegenheit mit Fallstricken, hat heute seine "Unschuld" verloren. Karin Duve brachte das Dilemma auf den Punkt: "Wer hat schon Lust, jedes Mal darüber nachdenken zu müssen, ob er gerade ein Verbrechen unterstützt, wenn er bloß fürs Mittagessen einkaufen will." Die Entwicklung einer gleichermaßen sinnlichen wie verantwortungsvollen "gastrosophischen Kompetenz" ist also zweifellos eine dringliche Aufgabe. Die Beiträge dieses Heftes verstehen sich in diesem Sinn als Appetithappen, die Lust machen, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Die Beiträge stammen von: Ketuta Alexi-Meshkishvili, Lina Bittner, Monica Brandis, Tracy Gaugham, Merle Hilbk, Andreas Huber, Brigitte Kovacs, Markus Köhle, Harald Lemke, Paula Muhr, Tina-Karen Pusse, Oliver Seifert, Melanie Strasser, Jutta Z. Vahrson und Herbert J. Wimmer.
Herausgegeben von Hans-Walter Schmidt-Hannisa und Matthias Schmidt.

Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort erhältlich.













 
Triëdere #19: (Gedichte) gestalten

Auf die Übersetzung (von Gedichten und seinen prosapoemischen Verwandten) folgt die (also: deren) Gestaltung, eine andere, weitere Form der Übertragung und Verwirklichung. Literatur kommt zum Vorschein: Bei kurzen Texten, egal ob es sich um Gedichte, Aphorismen, Splitter oder Essays handelt, stellt sich die Frage der Gestaltung anders als bei langen Texten. Während sich extensive Texte oft wie von selbst in gut eingewöhnte Formen, etablierte Schreib- und Leseusancen einpassen, treten die vermeintlich äußerlichen Merkmale von Kurztexten unweigerlich hervor, sofern sie eine intensive Lektüre einfordern. In diese kann alles, ihr Erscheinungsbild, das Seitenformat, Nachbartexte oder gar Schriftarten, einbezogen werden. In der Typografie existieren dementsprechend ganz unterschiedliche Vorstellungen, wie mit diesem Erscheinungsbild literarischer Texte umgegangen werden soll. Die Beiträge dieses Heftes zeigen dabei deutlich, dass typografische und gestalterische Register immer öfter zu einem probaten Mittel der literarischen Artikulation werden, dass Autor_innen selbst die Werkzeuge der schwarzen Kunst aufnehmen und als Ausdrucksformen in ihre Schreibprozesse integrieren.

Die Beiträge stammen von: Thomas Ballhausen, Xaver Bayer, Hannah Bründl, Hugo Canoilas, Franziska Füchsl, Andreas Huber, Margret Kreidl, Johann Reißer, Gerhard Rühm, Chris Saupper, Walter Fabian Schmid, Bastian Schneider und Herbert J. Wimmer.

Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort erhältlich.










 
Heft #18: (Gedichte) übersetzen

Die Übersetzung eines Gedichts bedeutet jedesmal, dem Ausgangstext bis in letzte Einzelheiten und nicht nur irgendwie gerecht zu werden. Zugleich sind Gedichte immer auch als Selbstübersetzungsversuche der Schreibenden mitzuverstehen. Wenn aber das Gedicht eine von Anfang an ungesicherte, doch geglückte Selbstübersetzung ist, was kann oder muss seine Übersetzung dann leisten? Wie ist Leichtfertigkeit und Beliebigkeiten beizukommen, angesichts dieser schwindelerregenden Ausgangslage — und wie ist eine verlässliche Übersetzung von Gedichten zu denken? Um die beispielhafte Entfaltung dieser und verwandter Fragestellungen geht es in diesem Heft — die nicht selten an Grundfragen des Übersetzens heranführen..

Die Beiträge stammen von: Timo Brandt, Ariell Cacciola, John Clegg, Ann Cotten, Nikolaus Gansterer, Geraldine Gutiérrez-Wienken, G.H.H., Andreas Huber, Mathias Müller, Günter Plessow, pst, Ferenc Szijj, Erwin Uhrmann, Versatorium, Martina Weber und Alexander Wöran.

Heft #18 ist hier erhältlich.




   
   

   



Call for Contributions — #23:

Die Herbstausgabe von Triëdere verschreibt sich dem Literaturtheoretiker Werner Hamacher: Insbesondere in seinen späten Schriften hat dieser sein Denken in und an der Sprache als Erkundung eines philologischen "Affekts" verstanden. Diese "philía", die Befreundung mit der Sprache unter Berücksichtigung aller Schwierigkeiten, die unsere sprachliche Existenz immer schon widerfahren, wird dabei von Philosophie und Theorie abgegrenzt, von ihrem Gegenstandsbereich her jedoch offensiv ent-grenzt. Ausgehend von dieser Doppelbewegung möchten wir fragen, wie sich Hamachers Denken genauer konturieren lässt, welche produktiven Reibungspunkte sich ergeben und inwiefern der philologische Affekt für eine poetisch-theoretische Auffassung von (erneuerter) Wissenschaftlichkeit stehen kann. Wir fragen nach einem gegenwärtigen Denken, Schreiben und Forschen von/mit/über Literatur unter Bezugnahme auf Hamachers Werk und Wirken. Ende der Einsendefrist: 30. November 2012.






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