Aktuelle Ausgabe: (#19) (Gedichte) gestalten

Auf die Übersetzung (von Gedichten und seinen prosapoemischen Verwandten) folgt die (also: deren) Gestaltung, eine andere, weitere Form der Übertragung und Verwirklichung. Literatur kommt zum Vorschein: Bei kurzen Texten, egal ob es sich um Gedichte, Aphorismen, Splitter oder Essays handelt, stellt sich die Frage der Gestaltung anders als bei langen Texten. Während sich extensive Texte oft wie von selbst in gut eingewöhnte Formen, etablierte Schreib- und Leseusancen einpassen, treten die vermeintlich äußerlichen Merkmale von Kurztexten unweigerlich hervor, sofern sie eine intensive Lektüre einfordern. In diese kann alles, ihr Erscheinungsbild, das Seitenformat, Nachbartexte oder gar Schriftarten, einbezogen werden. In der Typografie existieren dementsprechend ganz unterschiedliche Vorstellungen, wie mit diesem Erscheinungsbild literarischer Texte umgegangen werden soll. Die Beiträge dieses Heftes zeigen dabei deutlich, dass typografische und gestalterische Register immer öfter zu einem probaten Mittel der literarischen Artikulation werden, dass Autor_innen selbst die Werkzeuge der schwarzen Kunst aufnehmen und als Ausdrucksformen in ihre Schreibprozesse integrieren.

Die Beiträge stammen von: Thomas Ballhausen, Xaver Bayer, Hannah Bründl, Hugo Canoilas, Franziska Füchsl, Andreas Huber, Margret Kreidl, Johann Reißer, Gerhard Rühm, Chris Saupper, Walter Fabian Schmid, Bastian Schneider und Herbert J. Wimmer.

Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort erhältlich.










 
Heft #18: (Gedichte) übersetzen

Die Übersetzung eines Gedichts bedeutet jedesmal, dem Ausgangstext bis in letzte Einzelheiten und nicht nur irgendwie gerecht zu werden. Zugleich sind Gedichte immer auch als Selbstübersetzungsversuche der Schreibenden mitzuverstehen. Wenn aber das Gedicht eine von Anfang an ungesicherte, doch geglückte Selbstübersetzung ist, was kann oder muss seine Übersetzung dann leisten? Wie ist Leichtfertigkeit und Beliebigkeiten beizukommen, angesichts dieser schwindelerregenden Ausgangslage — und wie ist eine verlässliche Übersetzung von Gedichten zu denken? Um die beispielhafte Entfaltung dieser und verwandter Fragestellungen geht es in diesem Heft — die nicht selten an Grundfragen des Übersetzens heranführen..

Die Beiträge stammen von: Timo Brandt, Ariell Cacciola, John Clegg, Ann Cotten, Nikolaus Gansterer, Geraldine Gutiérrez-Wienken, G.H.H., Andreas Huber, Mathias Müller, Günter Plessow, pst, Ferenc Szijj, Erwin Uhrmann, Versatorium, Martina Weber und Alexander Wöran.

Heft #18 ist hier erhältlich.







   
   

   



Call for Contributions — #21:

Die Herbstausgabe von Triëdere verschreibt sich ganz der Dichtung in fremden Zungen und Zungenschlägen: Gesucht werden Texte, die fremde Dialekte für sich erschließen und entdecken – oder über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines solchen Schreibens nachdenken. Das Heft wird herausgegeben von Ann Cotten, eine genaue Ausschreibung folgt in Kürze.






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